Human Trade Network - Das Treffen

Vier internationale Theaterabende über Menschenhandel
MI. 21. bis SO. 25. Juni 2017

Theaterschaffende aus Ouagadougou, Bangalore, Bukarest/Sibiu und Freiburg stellen sich der Frage: Was ist ein Mensch wert? Denn im globalen Preiskampf werden Menschen verkauft oder zumindest gehandelt – prekäre Unternehmungen mit hohem Risiko und hohen Gewinnmargen. Die Strukturen umspannen die Welt, befeuert von Wohlstandsversprechen, Not, Ungleichheit und der unstillbaren Nachfrage nach »billiger Arbeitskraft«. Das »Human Trade Network« erprobt ein globales Theater mit einem Recherchenetzwerk zwischen Deutschland, Rumänien, Indien und Burkina Faso. Das Treffen vom 21. bis 25. Juni 2017 zeigt vier Theaterprojekte, die sich kooperativ auf drei Kontinenten mit Ursachen, Strukturen, Dimensionen und Folgen von Menschenhandel und Arbeitsausbeutung auseinandergesetzt haben. Alle Künstler haben intensive Recherchen betrieben und mit sehr individuellen künstlerischen Handschriften einen eigenen Theaterabend eigens für dieses Projekt entwickelt. Abschließend versuchen sie gemeinsam in einer Open Practice herauszufinden, wie globales Theater kollektiv gelingen kann. Dazu gibt es Diskussionen und Expertengespräche: Hat alles, was einen Wert hat, auch einen Preis?

In Zusammenarbeit mit: Amnesty International / Gefördert durch: Kulturstiftung des Bundes & Rumänisches Kulturinstitut Berlin 

Das Projekt im Netz finden Sie hier!

Internationale Partner: Clemens Bechtel (Deutschland), Abhishek
Majumdar (Indien), Luca Fusi & Ildevert Meda (Burkina Faso), Gianina
Carbunariu (Rumänien)

Künstlerische Leitung: Clemens Bechtel
Dramaturgie: Julia Reichert, Jonas Görtz
Organisation & Projektleitung: Ann-Christin Görtz


Multinational research about human trafficking 
Wed. 21. until Sun. 25. June 2017

Theater professionals from Ouagadogu, Bangalore, Bucharest/Sibiu and Freiburg ask themselves: What is a human being worth? In the global market price battles, people are sold or at least traded – by precarious businesses taking high risks and reaching high profit margins. The structures span the world, fired on by the promise of prosperity, need, inequality and the insatiable demand for “cheap labor”. The “Human Trade Network” tests a global theater with a research network in Germany, Romania, India and Burkina Faso. The festival shows four theater projects that have cooperatively addressed the causes, structures, dimensions and effects of human trade and worker exploitation on three continents. In addition, there will be discussions and expert talks: Does everything that has a value also have a price?