Eröffnungswochenende

 

Freitag, 20. Oktober

 

19.00 Uhr

HAUSÖFFNUNG KLEINES HAUS

Für Sie an der Theke: Intendant Peter Carp, Chefdramaturg Rüdiger Bering und weitere Mitarbeiter des Theater Freiburg.

19.30 Uhr

LIVE-MUSIK

 

20.00 Uhr // Kleines Haus

Der Kirschgarten (Premiere)

Uraufführung // Amir Reza Koohestani nach Anton Tschechow

Einführung 19.15 Uhr
Der wunderbare Kirschgarten auf dem Landgut eines hoch verschuldeten Geschwisterpaares muss wohl versteigert werden. Doch beide wollen das nicht wahrhaben. Tschechows melancholische Gesellschaftskomödie erzählt vom Verlust eines mit Erinnerungen und Emotionen aufgeladenen Sehnsuchtsortes. Was wäre Ihr persönlicher „Kirschgarten“? Und was ist der „Kirschgarten“ für den weltweit gefeierten iranischen Regisseur Amir Reza Koohestani?

Mit Tim Al-Windawe, Martin Hohner, Lukas Hupfeld, Marieke Kregel, Holger Kunkel, Laura Angelina Palacios, Anja Schweitzer, Hartmut Stanke, Rosa Thormeyer // Regie Amir Reza Koohestani Bühne Mitra Nadjmabadi // Kostüme Negar Nemati // Musik
Michael Koohestani // Dramaturgie Rüdiger Bering

Gefördert durch die TheaterFreunde Freiburg.

Im Anschluss

Premierenparty mit Live-Musik in der Passage 46

 

Samstag, 21. Oktober

 

16.00 Uhr // Werkraum

Felwine Sarr: Kultur und Visionen
des Neuanfangs in Afrika

Vortrag und Diskussion

Der senegalesische Autor, Ökonom und Musiker Felwine Sarr hinterfragt in seinem Vortrag im Rahmen unseres Diskursprogramms die Kultur als Visionsraum, in dem der gesellschaftliche Wandel in Afrika gedacht, entwickelt und vermittelt werden kann. Sarr ist Verfasser der Bücher MEDITATION AFRICAINES und AFROTOPIA.

17.00 Uhr // Kammerbühne

PHYSICAL INTRODUCTION ZU
WE’RE
PRETTY FUCKIN’ FAR FROM OKAY

Lisbeth Gruwez (Belgien)

Nur Mut – weder Talent noch Vorwissen sind hier gefragt! Es geht vielmehr darum, einen sinnlich-körperlichen Eindruck davon zu gewinnen, was auf der Bühne passieren wird.

19.30 Uhr // Großes Haus

Crudeland (Premiere)

Uraufführung // Mpumelelo Paul Grootboom

Kann der mutige Kampf einer überzeugten Gruppe von Aktivisten die Gier multinationaler Ölkonzerne und einer korrupten Diktatur stoppen? Der südafrikanische Autor und Regisseur Mpumelelo Paul Grootboom nimmt den Fall des 1995 vom damaligen nigerianischen Regime hingerichteten Schriftstellers und Menschenrechtsaktivisten Ken Saro-Wiwa als Inspiration für sein neues, packendes Politdrama.

Mit Thieß Brammer, Viktor Calero, Lukhanyo Bele, Gotta Depri, Angela Falkenhan, Janna Horstmann, Henry Meyer, Komi Mizrajim Togbonou // Regie Mpumelelo Paul Grootboom // Bühne und Kostüme Katrin Kersten // Video Martin Prinoth // Dramaturgie Michael Billenkamp, Rolf C. Hemke

Winterer-Foyer

Rund-Funk-Empfangssaal

Klanginstallation von Jan Peter E. R. Sonntag und Edwin van der Heide

Das Theater Freiburg wird zum Weltempfänger.

Im Anschluss

Premierenparty mit DJ Maarten van Cauwenberghe in der Passage 46

 

Sonntag, 22. Oktober

 

16.00 Uhr // Kleines Haus

We're pretty fucking far from okay

Voetvolk // Lisbeth Gruwez (Belgien)

Angst als instinktiv-körperliche Reaktion stellt uns unmittelbar vor die Frage: kämpfen, fliehen oder erstarren? Die physischen Auswirkungen von Angst - beschleunigtes Atmen, Schwitzen und Zittern - sind Ausgangspunkt für ein tänzerisches Duett, das mal angespannte Bedrängnis, dann wieder kontemplative Erleichterung hervorruft.

Mit Lisbeth Gruwez // Choreografie Lisbeth Gruwez // Komposition und Sounddesign Maarten Van Cauwenberghe // Bühne und Kostüme Marie Szernovisz, Lisbeth Gruwez, Maarten Van Cauwenberghe // Lightdesign Harry Cole // Dramaturgie Bart Van den Eynde

Im Anschluss

Künstlergespräch mit Lisbeth Gruwez und Maarten van Cauwenberghe in der Passage 46

18.00 Uhr // Großes Haus

Hoffmanns Erzählungen (Premiere)

Phantastische Oper von Jacques Offenbach

Einführung 17.15 Uhr
Der Dichter E. T. A. Hoffmann, Protagonist dieser Oper, kennt sich aus in den wilden Phantasien eines kreativen Geistes. Mit den Mitteln der Kunst kämpft Hoffmann um sein Leben – und um die Kunst, hier und jetzt. Das Theater Freiburg holt das französische Künstlerkollektiv Clarac- Deloeuil > le lab für die Eröffnungsinszenierung des Musiktheaters zum ersten Mal nach Deutschland.

Mit Thieß Brammer, John Carpenter, Stefan Fiehn, Samantha Gaul, Katharina Ruckgaber, Roberto Gionfriddo, Jörg Golombek, Rolf Romei, Jin Seuk Lee, Harold Meers, Anja Jung, Juanita Lascarro, Solen Mainguené, Stefanie Mrachacz, Juan Orozco, Inga Schäfer, Yongsoo Yang u. a. // Musikalische Leitung Fabrice Bollon // Regie, Bühne, Kostüme Clarac-Deloeuil > le lab // Lichtdesign und Video Christophe Pitoiset // Dramaturgie Tatjana Beyer

Mit Unterstützung der Excellence-Initiative der TheaterFreunde Freiburg.

Im Anschluss

Premierenparty im Winterer-Foyer